Organisationen sind lebende Systeme, die im Laufe ihres Älterwerdens eine –oftmals ungewollte- Eigendynamik entwickeln.
Organisationen können sich und ihre Kultur neu erfinden und dies unter Beteiligung aller Mitarbeiter.
Kultur planen, strategisch ausrichten und systemisch umsetzen

Systemdesign ist ein Konzept das Mediation, Personalentwicklung und Coaching miteinander systematisch verknüpft. Der entscheidende Unterschied ist der, das eine Organisation als komplettes System erfasst, verstanden, optimiert und nachhaltig neu aufgestellt wird. Der Berater geht und das System ist in der Lage alleine auf neuem Niveau zu performen.
Mediation wird immer dann genutzt, wenn Konflikte Teamerfolge gefährden und Verhärtungen entstanden sind. Es entstehen Konfliktkosten, die nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch seine Kundenbeziehungen und sein Image belasten. Die Mediation schafft hier Abhilfe, hinterlässt alleine aber kein Konfliktlösungssystem.
Coaching verhilft dem Einzelnen zu einem besseren Verständnis über die Wechselwirkung zwischen seinem Verhalten und dem der anderen. Das Verhalten setzt sich zusammen aus dem eigenen Potenzial, den Erfahrungen und Verhaltensmuster, die in Abhängigkeit von der subjektiven Wahrnehmung der Umweltsignale abgerufen wird. Ein Coaching läßt uns dies erkennen und flexibilisieren. Ein Coaching ist situativ sinnvoll. Das optimierte Verhalten änder nicht das ganze System, wirkt aber positiv darauf ein.

Organisationsentwicklung dient dazu, dass einzelne Menschen weitergebildet werden. Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern sich, entwicklen sich weiter. Im Idealfall sind die Maßnahmen an ein Feedback- und Zielvereinbarungssystem geknüpft. Meist sind sie nur Teil eines Standardangebotes.
Der Amerikaner Ury hat als Organisationsentwickler und Mediator erkannt, dass man in einem sich verändernden System sowohl für neue Strukturen, Anlaufstellen und Prozesse, als auch für die Qualifikation im Umgang damit sorgen muss. Dies stellt sicher, dass aus Konfliktpotenzialen kontinuierliche Verbesserungen werden,z.B. wenn man das isolierte Arbeiten einzelner Fachbereiche verändern will hin zu einem crossfunktionalen ausgerichteten Interagieren in einer Kultur von Entrepreneurship, Empowerment und lernender Organisation.

Ein System zu planen und zu designen mit den Kompetenzen eines Organisationsentwicklers, Coaches und Mediators ist ein sehr junger Ausbildungsgang und für viele Organisationen neu. Der beteiligungsorientierte Ansatz von Anfang an ist für viele ungewohnt. Die Weisheit des Systems freizusetzen und für ein Unternehmen nutzbar zu machen ist direkt Teil der Planung.
Die Organisationen die sich mit Hilfe des Systemdesigns neu ausrichten, sind in kurzer Zeit sehr erfolgreich und die Mitarbeiter identifizierte und begeisterte Umsetzer.